Michèle Rochau – Januar-März 2018

Ich heiße Michèle, bin 24 Jahre alt und studiere Europäisches Regieren in Osnabrück. Da ich in Hameln aufgewachsen bin, wollte ich auch unbedingt beim Bundestagsabgeordneten aus „meinem“ Wahlkreis ein Praktikum machen.

Vom 25.01. bis zum 02.03.2018 habe ich ein Praktikum im Büro von Johannes Schraps gemacht. Die ersten Wochen habe ich in den Wahlkreisbüros verbracht, die letzten drei Wochen dann im Berliner Abgeordnetenbüro.

Im Wahlkreis konnte ich Johannes zu einigen Terminen begleiten. Er hat sich immer Mühe gegeben mich mit einzuplanen. Ich war unter anderem mit auf einem Neujahrsempfang und bei einem Schulbesuch. Bei dem Besuch der Pestalozzi Schule hat Johannes von seiner Tätigkeit als Abgeordneter berichtet und die Fragen der Schüler beantwortet. Das war auch mein erster Termin mit Johannes. Ich fand es toll, wie offen und ehrlich er mit den Schülern war. An den anderen Tagen habe ich im Büro gearbeitet. Ich durfte in viele Bereiche der Büroarbeit reinschnuppern. An einem Nachmittag konnte ich sogar an einer Presseschulung teilnehmen.

Am 12.02. hatte ich meinen ersten Arbeitstag in Berlin. Als erstes habe ich das Berliner Büro kennengelernt. Anschließend habe ich direkt meinen Hausausweis abgeholt. So kann man sich frei im Bundestag bewegen. Meine erste Woche war verhältnismäßig ruhig, da noch keine Plenarwoche war. Das fand ich super, weil ich mich so erstmal eingewöhnen konnte. Ich durfte Johannes zu einem Termin mit dem polnischen Gesandten begleiten. Johannes ist dann nach dem Termin in den Wahlkreis gefahren. Ich habe in der ersten Woche sogar eine Führung durch die Gebäude des Bundestages bekommen.  Ich bin total begeistert von der Architektur und der Geschichte dahinter.

Meine tägliche Aufgabe war der Pressespiegel. Danach waren die Aufgaben immer sehr vielfältig und interessant. Ich habe Terminvorbereitungen gemacht, Pressemitteilungen geschrieben und Recherchen gemacht. Hier wurde mir immer wieder bewusst, mit wie vielen verschiedenen Themen sich ein Abgeordneter auseinander setzt.  So wurde es aber auch nie langweilig. Ich konnte am Praktikantenprogramm der SPD-Fraktion teilnehmen und habe unter anderem eine Führung im Bundesrat und im Kanzleramt machen können. Auf diesem Weg konnte ich auch andere Praktikanten kennen lernen. Die nächsten beiden Wochen waren Sitzungswochen. Die ganze Dynamik im Bundestag hat sich geändert. Es war auch wesentlich mehr los. Ich durfte Johannes zu Arbeitsgruppen, Ausschusssitzungen und weiteren Terminen begleiten, wenn es möglich war. Ein Highlight war natürlich das Expertengespräch mit Staatsminister Roth und dem mazedonischen Premierminister Zaev. Besonders Johannes Mitgliedschaft im Europaausschuss war für mich, bei meinem Studienfach, natürlich besonders interessant.

Die sechs Wochen gingen sehr schnell vorbei. Ich möchte mich bei Johannes, Heike, Alexandra, Philipp und Irina für die tolle Praktikumszeit bedanken.