Max Berndt – September 2018

Mein Praktikum im Büro von Johannes ist nun vorüber. Ich heiße Max Berndt, bin 18 Jahre alt und wohne zurzeit in Uslar. Vom 03. bis zum 28. September absolvierte ich ein Praktikum bei Johannes und seinen Kollegen im Büro in Berlin und im Wahlkreis. Im Mai 2018 habe ich meine Schulzeit am Gymnasium Uslar mit dem Abitur abgeschlossen.

Abschließend möchte ich euch deshalb an den Eindrücken zu meiner Zeit im Wahlkreis teilhaben lassen und zu einem Gesamtfazit kommen. Im Wahlkreisbüro wurde es tatsächlich sehr selten langweilig. Dies lag vordergründig daran, dass der sowieso schon nie enden wollende organisatorische Aufwand, der mit Johannes‘ Terminen und seiner Arbeit verbunden ist, durch aktuelle Ereignisse wie z.B. die Causa Maaßen zusätzlich erhöht wurde. Die Auswirkungen der Verhandlungen um den Verbleib des ehemaligen Chefs des Verfassungsschutzes bekamen wir hier auf regionaler Ebene besonders zu spüren. Dies war aber lange nicht so schlimm wie es sich anhört. Gerade die Tatsache, dass die Arbeit im Büro solchen Einflüssen unterliegt und sich dadurch stetig wandelt, empfand ich als sehr abwechslungsreich und motivierend. Die Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern zu diversen Themen beschäftigten mich sogar noch nach der getanen Arbeit und regten zum Nachdenken an.

Dass die Politik das kleine Büro in der Heiliggeiststraße 2 bestimmte, zeigte sich unter anderem auch in feurigen Debatten am Mittagstisch mit den Mitarbeitern von den Landtagsabgeordneten Dirk Adomat und Uli Watermann sowie dem Büroleiter der SPD. Alle Mitarbeiter sind hier in der Lokalpolitik in ihren jeweiligen Ortsvereinen tätig und absolut politikbegeistert. Der Umgang hier bewegte sich daher auf einer besonders kollegialen und freundschaftlichen Ebene, die den Arbeitsalltag extrem erleichterte und in die ich von Anfang an sehr gut integriert wurde. Dadurch fuhr ich trotz der langen Anreise gern ins Büro. Alle Mitarbeiter teilen hier die gleiche Leidenschaft und gerade deshalb bewegen sie sich auf einer Wellenlänge, die auf Respekt und Freundschaft basiert.  Besonders in den erwähnten Diskussionen zeigte sich dies und beeindruckte mich.

Neben der Büroarbeit, die hauptsächlich aus Recherchen und Pressespiegeln bestand, durfte ich Johannes und seine Landtagskollegen unter anderem zu einem Firmenbesuch, einer Kreistagsfraktionssitzung und einer Ausbildungsmesse begleiten. Dabei konnte ich mir Einiges beim Verhalten der Berufspolitiker auf offizieller Ebene abschauen und lernte im Wahlkreis ansässige Unternehmen sowie Abläufe in der Regionalpolitik kennen.

Insgesamt lässt sich sagen, dass ich in den vier Wochen sowohl wissenstechnisch als auch persönlich eine Menge mitnahm. Vor diesem Hintergrund hat sich das Praktikum in jeder Hinsicht gelohnt und ich danke den Personen, mit denen ich in dieser Zeit zu tun hatte, sehr dafür, dass ich diese Erfahrungen machen durfte.