IPS-Stipendium Volodymyr Kildii – Mai/Juni/Juli 2019

Seit ich meinen ersten Beitrag für den Newsletter im April sind schon drei Monate vorbeigegangen. Jetzt melde ich mich mit einem Abschiedsbericht, denn heute ist mein letzter Praktikumstag im Berliner Büro von Johannes Schraps. Meine Zeit hier war für mich ein einzigartiges Erlebnis, und die Erfahrungen, die ich während dieser Zeit bekommen habe, möchte ich jetzt kurz erläutern.

Das Erste, was ich im Büro von Johannes bemerkt habe, als ich dorthin gekommen bin, ist die sehr besonders freundliche und vertrauliche Arbeitsatmosphäre, die da herrscht. Dass gute Beziehungen miteinander in Büros für fruchtbare und erfolgreiche Zusammenarbeit völlig notwendig sind, unterliegt keinem Zweifel. Aber die Offenheit und das Verständnis im Büro von Johannes hat meine Erwartungen übertroffen. Schon am Anfang meines Praktikums wurde ich schnell in die alltägliche Arbeit des Büros eingebunden und fühlte mich seitdem nicht als vorläufiger Praktikant, sondern als Teil des Teams. Mir wurden auch wichtige Aufgaben anvertraut, wie zum Beispiel Hilfe bei der Vorbereitung der Gespräche, als auch beim Schreiben von Antworten auf Bürgerbriefe. Die Verantwortlichkeit, die mir bei der Erledigung dieser Aufgaben geschenkt wurde, hat für mich sehr viel bedeutet, denn die oben genannten Aufgaben waren für mich auch manchmal wirklich herausfordernd. Bei meiner Einarbeitung und bei der Erledigung dieser Aufgaben war für mich die Hilfsbereitschaft von Johannes und seinem Team unschätzbar wichtig.
Außer der Tätigkeit im Büro, durch die ich schon Einblicke in die parlamentarische Arbeit in Deutschland bekommen habe, hatte ich auch die Möglichkeit, Arbeitsgruppen-, Ausschuss- und Plenarsitzungen zu besuchen und bei den zahlreichen andere politischen Veranstaltungen auch dabei zu sein. Als ich mich für das IPS-Programm beworben hatte, konnte ich mir gar nicht vorstellen, dass ich so einen detaillierten Zugang zu den internen Abläufen im Bundestag bekommen würde. Ein Höhepunkte meines Praktikums war für mich aber zweifellos die Reise in den Wahlkreis von Johannes, das schöne Weserbergland, wo ich mich mit der Arbeit der Wahlkreisbüros und die SPD vor Ort bekannt machen konnte. Die ganzen fünf Tage, während der ich da war, konnte ich Johannes durch die zahlreichen Orte der Landkreise Hameln-Pyrmont und Holzminden begleiten und habe nicht nur die Arbeit des Bundestagsabgeordneten in seiner Region, sondern auch den Wahlkampf vor der Europawahl beobachtet. Was mich am meisten erstaunt hat, ist wie wichtig für Johannes das Leben, die Probleme und die Bedürfnisse der Menschen in seinem Wahlkreis sind. Und wie gut die Verbindungen zwischen seinem Berliner Büro, seinem Wahlkreisbüro und der SPD vor Ort ausgebaut wurden. So etwas hätte ich mir auch in meinem Land gewünscht. Ich könnte noch viel über die Zeit und Einzelheiten meines Praktikums schreiben, aber ich muss schon zum Schluss kommen.
Meine Erwartungen vom IPS-Programm waren im Büro von Johannes völlig übertroffen. Das was ich hier während meines Praktikums erlebt habe, ist für mich eine einzigartige Erfahrung und das wird auch so bleiben. Und dafür habe ich natürlich Johannes und sein Team zu bedanken.
Danke euch, Johannes, Irina, Philipp, Eva, Heike, Alex und Jan! Ihr seid die Besten!