Bund fördert Denkmalschutz in Hameln mit 450.000€

Der Bund fördert mit seinem Denkmalschutz-Sonderprogramm die Dachsanierung des Hochzeitshauses in Hameln mit 450.000€. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat dafür heute die Mittel freigegeben. Der heimische Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps hatte sich im Vorfeld intensiv für das Hochzeitshaus in Hameln eingesetzt.        
Das Dach des denkmalgeschützten Gebäudes ist dringend sanierungsbedürftig. Bauphysikalisch bedenkliche Einbauten im Dachraum in den Jahren 1996/97 haben den Zustand der Sandsteinplatten des Daches rapide verschlechtert. Der Wetterschutz kann nicht mehr gewährleistet werden. Die Dacheindeckung soll deshalb nun originalgetreu mit dem sogenannten Solling-Sandstein erneuert werden. Die gesamten Baukosten belaufen sich auf ca. 1,41 Millionen Euro.„Das Hochzeitshaus an seiner zentralen Stelle in der Hamelner Altstadt gehört insbesondere aufgrund seiner mit Ornamenten verzierten Sandsteinfassade zu den herausragenden Einzelbauten der Weserrenaissance. Das Weserbergland ist eine beliebte Tourismusregion und die historische Altstadt von Hameln mit dem Hochzeitshaus ist ein sehr wichtiger Multiplikator für die Region. Nicht nur für den Tourismus ist die Bewahrung historischer Bauwerke notwendig, denn sie dient auch der aktiven Heimatpflege und ich freue mich, dass der Bund die Stadt Hameln bei dieser wichtigen Aufgabe unterstützt“, so Schraps.

Hintergrund: Das Programm „National wertvolle Kulturdenkmäler“ wurde ins Leben gerufen, um die Erhaltung von Baudenkmälern, Bodendenkmälern sowie historischen Parks und Gärten zu unterstützen, denen insbesondere aufgrund architektonischer, historischer oderwissenschaftlicher Leistungen eine herausragende Bedeutung zukommt. Der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestages hat in diesem Jahr 30 Millionen Euro für Programm 2020 bereitgestellt.

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