Geld von Bund und Land für Sanierung des Hallenbades in Aerzen

Bildquelle: Flecken Aerzen

Der Flecken Aerzen erhält vom Bund und dem Land Niedersachsen finanzielle Unterstützung für die Sanierung des Hallenbades. Das haben die beiden SPD-Politiker Johannes Schraps und Uli Watermann am heutigen Freitag durch Olaf Lies (SPD), Niedersachsens Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, erfahren. Die Baumaßnahme in Aerzen ist eine von insgesamt 21 Maßnahmen, die über das Förderprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ durch Bundes- und Landesmittel finanziell unterstützt wird. Die ausgewählten Maßnahmen werden dabei mit einem Zuschuss bis zu einer Höhe von 90 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten finanziell unterstützt.

„Natürlich freue ich mich sehr, dass das Hallenbad in meiner Heimatgemeinde Aerzen nun mithilfe von Fördermitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen saniert werden kann. Der Flecken Aerzen erhält für die Maßnahme insgesamt 963.000 €, wobei 75 Prozent dieses Geldes vom Bund und 25 Prozent vom Land Niedersachsen bereitgestellt werden“, erklärt dazu der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps. Gerade als Sportler wisse er um die besondere Bedeutung von Sporteinrichtungen für das gesellschaftliche Leben und Miteinander innerhalb einer Gemeinde. „Das gilt ausnahmslos von Jung bis Alt und zeigt sich doch in der aktuellen Zeit mehr denn je“, ist sich Schraps sicher. Daher sei der Bau, die Instandhaltung, Sanierung und Erweiterung von Sporteinrichtungen insgesamt, aber auch die Sanierung des Hallenbads in Aerzen im Besonderen eine wichtige Maßnahme von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung.

Uli Watermann, SPD-Landtagsabgeordneter und Sprecher der SPD-Landtagsfraktion für die Bereiche Inneres & Sport, zeigt sich ebenfalls froh über das Geld von Bund und Land und verweist insbesondere auf die damit einhergehende Entlastung der Kommunen. „Das Land Niedersachsen unterstützt mit dem Geld die Kommunen bei der Bewältigung solch wichtiger Maßnahmen. Ich weiß, dass die ohnehin schon schwierige Haushaltslage vieler Kommunen gerade jetzt aufgrund der teils großen finanziellen Einbrüche durch die Corona-Pandemie noch gravierender wird.
Dennoch stehen Sie zu allererst in der Verantwortung und müssen gesellschaftlich wichtige Aufgaben übernehmen und bewältigen. Dabei können wir sie nicht alleine lassen. Bund und Länder sind und bleiben hier in der Pflicht zu helfen“, betont Watermann, der selbst seit vielen Jahren Kommunalpolitiker ist.

Wie nötig diese Unterstützung sei, zeige sich auch durch die hohe Überzeichnung des Programms. Die beiden SPD-Politiker werben dennoch um Verständnis, dass nicht alle eingereichten Projekte gefördert werden können. „Wir wissen, dass es auch im Landkreis sicherlich etliche Projekte gibt, die eine finanzielle Unterstützung gebrauchen könnten“. Aber nicht nur die Kassen der Städte und Gemeinden seien leer. Auch Bundes- und Landeshaushalte müssten coronabedingt mit deutlich weniger (Steuer-) Einnahmen auskommen als noch in den Jahren zuvor. Zeitgleich würden die Ausgaben beispielsweise für zahl- und umfangreiche Hilfspakte und Unterstützungsangebote aber in die Höhe schnellen. „Es muss daher nachvollziehbar sein, dass auch für dieses Programm einfach nicht alle eingereichten Maßnahmen unterstützen können. Auch wenn wir dies bedauern, sind wir dennoch sicher, dass der Bund und das Land Niedersachsen sehr viel dafür tun, um die Kommunen zu unterstützen und das ist absolut richtig so“, machen Schraps und Watermann abschließend deutlich.

Der Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten ist eine Ergänzung zur bereits bestehenden Städtebauförderung und umfasst in diesem Jahr ein Gesamtvolumen von 16,9 Millionen Euro.